Depositum - Inspirationen aus dem Filmarchiv
Zusammen mit dem Stadtarchiv Flensburg und finanziert durch die Medienstiftung Hamburg Schleswig Holstein stellen wir Filmemachern einen Super-8-Film aus dem Jahr 1976 zur Verfügung. Der Film darf heruntergeladen werden, um daraus etwas Neues herzustellen.
Die Ergebnisse dieses Wettbewerbs zeigen wir bei den 10. Flensburger Kurzfilmtagen am 10. - 13. November 2010.
Bilder der Kurzfilmtage 2009
Die Bilder der Kurzfilmtage 2009 sind ab sofort in der Bildergalerie zu finden. (Fotos: Jan Sobotka)
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Feierlicher Abschluss der 9. Flensburger Kurzfilmtage im Kino 51 Stufen
Auf Anregung der Jury wurde der Hauptpreis geteilt und in diesem Jahr erstmalig ein Preis für Dokumentarfilm und ein Preis für Spielfilm vergeben. Die Hauptpreise sind mit einem Preisgeld von jeweils 750 Euro verbunden.
Folgende Filme wurden mit Preisen gewürdigt:
Hauptpreis Spielfilm
BIRTHDAY von Andrzej Krol
Begründung der Jury: Ein alleinlebender Straßenbahnfahrer erinnert sich in einem dunklem Film über vergangene Ereignisse im Zusammenhang mit dem Geburtstag seines Sohns. Im Wechsel der Filmebenen entsteht ein Kaleidoskop modernen filmischen Erzählens, in dem sich alle Konturen verrücken.
Hauptpreis Dokumentarfilm
WAS ÜBRIG BLEIBT von Fabian Daub/Andreas Gräfenstein
Begründung der Jury: Waldenburg in Schlesien, ein Film über illegale Kohlearbeiter, genau und schnörkellos, über zwei Menschen, die ohne Larmoyanz um ihre Existenz kämpfen. Ein unverstellter Blick in eine ferne, nahe Welt.
Tricky-Animationspreis
LAUFENDE GESCHÄFTE von Falk Schuster
Begründung der Jury: Eine Parabel über das Nebeneinander-Leben zweier fremder Menschen, Ein Stopp-Motion-Film mit feinem Gespür für das Detail und die innere Dramaturgie. stilsicher und überzeugend.
(1000 EUR gestiftet vom Verein Unternehmen Flensburg)
Lobende Erwähnung
GEDULD DER ERINNERUNG von Vuk Jevremovic
Begründung der Jury: Dem Gedächtnis Dresdens, so oft gemalt und auch zerstört. Ein Feuerwerk animatorischer Bearbeitungen, Übermalungen und filmischer Zersetzungen. Expressionistisch düster.
(Bücher und Software gestiftet von der Firma Comline)
Frauenpreis
VITA von Gabriele Schwark
Begründung der Jury: Auf der Suche nach der Identität in der Fotokiste der Familie. Ein Film, der das Private/Persönliche mit dem Öffentlichen verbindet. Auch im Versuch, sich vor die Kamera zu stellen und zu finden. Konsequent und überzeugend – sich im eigenen Werk entstehen zu lassen.
(250 Euro übergeben von der Gleichstellungsbeauftragten der FH Flensburg)
Nachwuchspreis
HUNDESÖHNE von Lena Liberta
(500 Euro gestiftet von der Firma ComLine)
Spezialpreis der Jury
Begründung: Ein Spezialpreis der Jury geht an Jim Lacy für seine wunderbare Moderation der 9. Flensburger Kurzfilmtage. Lehrstunden über den englischen Humor, immer pointiert, niemals verletzend. Der Preis ist eine Flasche Flensburger Rum (gestiftet von der Firma Braasch) für seine nächste Seereise und damit er wiederkehrt.
Publikumspreis
BE NICE von Christian Mazke, Rike Rothe, Tim Urs Vogel, Lisa Neubauer, Marita Mayer, Vanessa Eder
Von allen abgegebenen Stimmen wurde die Durchschnittsnote für jeden Film ermittelt. Das Ergebnis war äußerst knapp und stand erst kurz vor der Preisverleihung fest (1000 Euro gestiftet von der Flensburger Brauerei).







