Depositum – Inspirationen aus dem Filmarchiv war ein Projekt, das der Flensburger Kurzfilmtage e.V. über einen Zeitraum von einem Jahr 2009/2010 durchgeführt hat. Dazu wurde online Filmmaterial über Bauarbeiten in der Fußgängerzone, die „Holmbuddelei“ aus dem Jahr 1976 zur Verfügung gestellt.
Filmemacher waren aufgerufen, das Material zu nutzen, um daraus neue Filme zu machen und sie für einen Wettbewerb im Rahmen der Flensburger Kurzfilmtage 2010 einzureichen. Die einzige Voraussetzung dabei war, dass die neuen Filme nicht länger als 10 Minuten sein durften. Weitere Einschränkungen gab es nicht. Entstanden sind neue ganz unterschiedliche Kurzfilme, die in ihrer Verschiedenartigkeit zu einer Diskussion über die Interpretation von (nicht nur) historischen Bildern anregt.
Die DVD beinhaltet das Archivmaterial, die Filme Holmbuddelei 1 + 2 aus dem Jahr 1976 von Johannes Czornack, sowie sieben für den Wettbewerb eingereichte Bearbeitungen des Materials:
"Holmbuddelei 1 und 2" sind Filme des Amateurfilmers Johannes Czornack, welche die 1976 durchgeführten Bauarbeiten in der Flensburger Fußgängerzone dokumentieren.
Die 70er-Jahre-Mode der Bauarbeiter und Passanten, historische Baumaschinen, sowie ein etwas anderes Verständnis von Baustellen-Sicherheit machen die Filme interessant.
Wir rufen Filmemacher auf, sich dieses Material herunter zu laden, um daraus eigene Filme herzustellen. Einzige Beschränkung ist, dass eine Länge von 10 Minuten möglichst nicht überschritten werden sollte.
Die Bilder können neu kombiniert, manipuliert, nachgestellt, vertont oder durch andere Materialien ergänzt werden.
Wir freuen uns auf eine große Zahl möglichst unterschiedlicher Kurzfilme. Diese sollen bei den 10. Kurzfilmtagen gezeigt und auf DVD veröffentlicht werden. Durch die Kombination verschiedener Filme, die sich auf dasselbe Rohmaterial beziehen erhoffen wir uns ein tiefes Verständnis über die Verbindung zwischen Filmbildern und dem Bewusstsein von Zeit und Geschichte.
Die besten Einsendungen werden mit mit Sach und Geldpreisen prämiert.
Ermöglicht wird das Projekt Depositum durch die Medienstiftung Hamburg Schleswig-Holstein.
Die Filme können Sie sich weiter unten auf dieser Seite anschauen.